In Ostseenähe am Redensee liegt Fuhlendorf,
ein kleiner malerischer Ort mit vielen reetgedeckten Häusern
eingebettet in wunderschöner Landschaft.
Zahlreiche Radwanderwege laden dazu ein die nähere
Umgebung zu erkunden.
Der Pramer Ort und der Prerower Leuchtturm
währen zwei Ausflugziele die nur per Rad
zu ereichen sind.
Für das leibliche Wohl sorgt in Fuhlendorf eine Gaststätte, ein Einkaufsladen und ein Fleischer.
Die nächstgelegene Stadt Barth ist mit ihren
Einkaufsmöglichkeiten und Ausflugsangeboten
auch einen Besuch wert.
Fuhlendorf wurde
1278 das erste Mal urkundlich erwähnt durch den Rüganer Fürst Wizlaw II.
Ca. 1500 wurde der Ortsteil Bodstedt mit der Ewaldskirche zum Wallfahrtsort und
ab 1648 gehörte Fuhlendorf zu Schweden,
1815 übernahm Preußen die Gemeinde.
1906 wurde der NS-Widerstandskämpfer Karl Krull hier geboren und
1960 wurden Michaelsdorf und Bodstedt eingemeindet.
Zum Dorfnamen kam Fuhlendorf nachdem einst
ein Reisender hier einen Schäfer nach dem Weg nach Michaelsdorf fragte,
und dieser mit den Fuß nur die Richtung zeigte.
Woraufhin der Reisende diesen Ort Fuhlendörp nannte.
Ganz so faul waren die Fuhlendorfer früher jedenfalls nicht,
lebten sie vom Fischfang und der Landwirtschaft auf kargen Böden,
bis in der nahe gelegenen Stadt Barth industrielle Arbeitsplätze entstanden,
die viele Fuhlendorfer anzog.
Ab 1960 entstanden einige Ferien und Urlaubslager die neben der privaten Vermietung
vielen Gästen einen Urlaub ermöglichten.